Eine Wahnsinnsidee war in unseren geistreichen Köpfen gewachsen.... HAPPY COOKIES

Für den Wettbewerb fanden wir nach langer und reiflicher Überlegung endlich das für uns akzeptable Thema. Es ging darum, verschiedenartige Zitronenkuchen in ihre intimsten und bisher unentdeckten Atome zu zerlegen und die mehr oder weniger verstümmelten Geschmacksnerven unserer gleichaltrigen Mitschüler und Mitschülerinnen zu testen. Wir entschlossen in unserer ersten, hoch motivierten und demnach natürlich kreativen Zusammenkunft, welche Kuchenarten wir bei unserem Testtag anbieten und deren Resultate untersuchen wollen.

Wir beschlossen, Fertigkuchen, Ökokuchen, Kuchen gebacken nach einem Hausrezept (OMA!!!), mit Hilfe einer Backmischung, und vom Bäcker in unser Projekt aufzunehmen. Da wir Schüler der FOS- NEUMARKT von Natur aus total clevere Kerlchen sind, teilten wir entsprechend der Anzahl der Kuchenarten auch logischerweise fünf Gruppen ein, die sich dann jeweils eifrigst mit ihren Aufgaben beschäftigten.  Diese bestanden unter anderem darin, die skandalösen Ergebnisse in Bezug auf die Inhaltsstoffe ans Licht zu bringen.

Unsere Idee war es, an einem Testtag die fünf verschiedenen Kuchensorten  unseren Mitschülern und Lehrern zum Verzehr zu reichen, wobei der Witz daran war, daß keiner wußte, was für eine Kuchenart er vor sich hatte. Anhand eines von uns selbst kreierten Fragebogens, der erst nach vielen Versuchen vollkommen war, sollten sie dann nach jedem probierten Stückchen ihre Meinung dazu abgeben in Bezug auf den Geschmack und die Konsistenz, und ihre Vermutung, um welchen Kuchen es sich wohl handle. Die Vorbereitungen für den Testtag, was die kreative Seite anging, trafen wir größtenteils mit unserer super genialen und phänomenalen Kunstlehrerin Frau Gertrud Kasper. Das Resultat ist auf dem Deckblatt zu bewundern. Nach all dem überwundenen Wahnsinnsstreß waren wir mit uns und unserem Ergebnis höchst zufrieden. Ansonsten:
HAPPY COOKIES STAY ALIVE FOREVER!!!!!

KURZFASSUNG

Die  industrielle Fertigung muß zur kostengünstigen Massenproduktion bestimmte chemische Stoffe einsetzen, an welche sich die meisten Menschen schon  gewöhnt haben. Wir wollen mit unserem Test ein neues Bewußtsein bei uns und unseren Mitschülern entwickeln, indem wir die unterschiedlichsten Sparten von Zitronenkuchen, wie z.B. Fertigkuchen, Backmischung und selbstgebackener Kuchen, auf ihre Inhaltsstoffe untersuchen. Mit unserem Projekt HAPPY COOKIES wollten wir zwei Dinge untersuchen:

1) Die Bestandteile und Zusatzstoffe, die wir mit unserer Nahrung am Beispiel Zitronenkuchen aufnehmen
2) Wie sehr die Eßgewohnheiten und Geschmacksnerven unserer Mitschüler schon von Fast-Food und den darin enthaltenen Geschmacksverstärkern beeinflusst sind

An einem Versuchstag durften Mitschüler und Lehrer die fünf verschiedenen Kuchen testen, ohne jedoch zu wissen, welche Zitronenkuchenart sie vor sich hatten. Anschließend sollten sie zu jedem Kuchen einen beiliegenden Fragebogen ausfüllen (siehe Anlage), der daraufhin von uns ausgewertet wurde. Dabei kamen wir zu folgenden Ergebnissen:

1) In Fertigkuchen und Backmischungen waren chemische Zusatzstoffe, wie z.B. Emulgatoren

    Enthalten. Darüber hinaus stellten wir fest, daß die Hauptbestandteile Zucker, Fette und für

    die industrielle Fertigung aufbereitete Nahrungsmittel (z.B. Vollei) waren. Wobei die Schädlichkeit je nach Dosis zu nimmt.

    2) Die Geschmäcker Jugendlicher sind scheinbar noch nicht beeinträchtigt.

    Entgegengesetzt unserer Erwartungen empfanden sie den Fertigkuchen als zu süß und zu zitronig und bevorzugten dagegen den nach einem Hausrezept selbstgebackenen Kuchen.

Zur Interpretation unserer Ergebnisse wollten wir wissen, welchen Kuchen sie denn generell bevorzugen würden. Das Resultat war, daß die Mehrheit den nach einem Hausrezept gebackenen Kuchen vorzieht. Dies bestätigte sich auch bei der Auswertung der Testergebnisse, da diese Art von Zitronenkuchen tatsächlich den meisten geschmeckt hat.

Angeschmiert -Kurzfassung

    1. Zielsetzung

Durch diesen Test wollten wir ermitteln wie die Bevölkerung beim Kauf von Pflegeprodukten von äußern Faktoren beeinflußt wird. Dazu einigten wir uns auf die Spaten Cremes und Deos. Wir verwendeten jeweil ein gekauftes, ein bio und ein selbstgemischtes Produkt. Vor allem wollten wir den Unterschied der Aussagen von Mann und Frau analysieren.

    2. Durchführung

    2.1  Aufbau des Fragebogens

Wir erstellten einen Fragebogen hinsichtlich des Alters, Geschlechts, der Konsistenz, Duft, Einziehverhalten, Hautverträglichkeit und der Meinung der Tester zum Kauf.

    2.2  Verwendete Produkte

Wir benutzten: Nivea als gekaufte Creme, als Bio-Creme Lavera und die nach unseren Angaben in der Apotheke selbsthergestellte Creme. Bei den Deos benutzten wir: Rexona als gekauftes Deo, Bio-Deo Logona und Bio-Deo Logona mit Hamamelis (als Ersatz für das Selbstgemachte).

    3. Der Testtag

Nach langer Vorbereitungsphase war der Tag ein voller Erfolg. Über 150 Schüler nahmen an unserem Test teil. Vorallem die Reaktion der Männer überraschte uns, da wir eher damit gerechnet hatten, dass sich diese nicht für Cremes interessieren würden. Dies stellte sich allerdings als Irrtum heraus. Obwohl sich der Test den ganzen Tag lang hinzog, hatten wir sehr viel Spass.

    4. Das Ergebnis

Die Auswertung war nicht ganz einfach, aber nach einigen Anfangsschwierigkeiten arbeiteten wir uns schnell ein. Wir fanden heraus, dass mehr Männer gekommen waren und diese die Produkte besser bewerteten als die Frauen. Dies erkennt man am Bio-Deo Diagramm. Nur in Punkto Hautfreundlichkeit entschieden die Frauen positiver. Abschließend ist zu sagen, dass wir durch diesen Test viel Einblick in die Inhaltsstoffe und die Testdurchführung gewonnen haben.

Beide Grafiken wurden im Kunstunterricht der Schule von den Klassen 12FS1 und 12FS2 erstellt: Leitung Frau Kasper, Malerin.

Während der Testphase bei ‘angeschmiert’