Integraler Bestandteil der Ausbildung an der FOS - das Praktikum

In der 11. Jahrgangsstufe der FOS gehört ein Praktikum zum festen Bestandteil der Ausbildung. Im wöchentlichen Wechsel mit dem schulischen Unterricht. Diese sog. fachpraktische Ausbildung erfolgt in Betrieben der lokalen Wirtschaft bzw. sozialen Einrichtungen. Sie stellt für die Mehrzahl der Schüler eine erste, planmäßige Einführung in die Arbeits- und Berufswelt dar. Sie bringt also eine Umstellung vom Schüler zum ganztägig Berufstätigen.
Seitens der Schule erfolgt die Betreuung durch
- OStR Wolfgang Burkhardt (Schulbeauftrager), telefon. Durchwahl - 206
- StD Norbert Hofbauer
- StR Günter Seger
- StD Michael Swoboda
- StD Mathias Thoma
- LAssin Ulrike Treutlein
für die Ausbildungsrichtung Wirtschaft, sowie

- StR Wolfgang Kilian
- OStRin Maria Weigl
- StRin Katrin Winkler
für die Ausbildungsrichtung Sozialwesen. Hier ergänzt die fachpraktische Ausbildung in zwei Bereichen schwerpunktmäßig den fachbezogenen Unterricht:
- Erzieherischer Bereich: Das Praktikum findet im Kindergarten oder einer heilpädagogischen Einrichtung statt.
- Pflegerischer Bereich: Das Praktikum findet im Krankenhaus oder einem Altenheim statt.
Die im Praktikum gemachten Erfahrung werden in der Schule unter Bezugnahme auf den entsprechenden Lehrstoff besprochen und aufgearbeitet.

Für unsere "Techniker" findet das Praktikum in schuleigenen Werkstätten statt, betreut von
- Dirk von Hof (Metall)
- Albert Schlupf (Elektro)
- Michael Wachter (Informationstechnologie)
Betriebsbesichtigungen ergänzen die Fachpraxis an der Schule.
Nützliche Grundlage im Sozialzweig: Der Pflegediensthelfer - Lehrgang

- Foto © Neumarkter Tagblatt
Fester Bestandteil des Praktikums in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen ist ein Pflegediensthelfer-Lehrgang. Absolviert wird er zu Beginn der Jahrgangsstufe 11. Inhalt des Lehrgangs ist ein Erste-Hilfe-Kurs, ein Vorbereitungslehrgang in Krankenpflege und das Krankenhauspraktikum. Themen aus der Grund- und Behandlungspflege sind: Betten und Lagern des Kranken, Hygiene im Krankenhaus, Beobachten und Überwachen des Kranken, Verhalten bei lebensbedrohlichen Zuständen, Injektionen, Infusionen und Verbandwechsel. Das Krankenhauspraktikum umfasst die Grundpflege und die allgemeine Stationsarbeit.
Der Pflegediensthelfer- Lehrgang ist Voraussetzung, damit unsere Schüler anschließend in Krankenhäusern oder Altenheimen ein Stationspraktikum absolvieren können. Daneben praktizieren sie in sozialpädagogisch-erzieherischen Einrichtungen, in Kindergärten, sonderpädagogischen bzw. Behinderteneinrichtungen, aber auch in Einrichtungen der schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung. Beide Erfahrungsbereiche sind in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen der Fachoberschule verpflichtend. Das Praktikum nimmt die Hälfte der Ausbildungszeit in der 11.Klasse ein.
Die Maximilian-Kolbe-Schule zeigt sich damit als die von Bildungsexperten vielfach geforderte praxis- und berufsbezogene Schule, die es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, bereits frühzeitig Erfahrungen in potenziellen künftigen Berufsfeldern zu sammeln und so besser auf die Studien- und Berufswahl vorbereitet zu sein. Die Praktika in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen sind darüber hinaus besonders geeignet, Schülerinnen und Schülern soziale Kompetenzen zu vermitteln wie Einfühlungsvermögen, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, auch schwierigere Situationen durchzustehen, wie es von künftigen Mitarbeitern heute erwartet wird.













