Project work at Maximilian-Kolbe-Schule

The Maximilian-Kolbe-School is proud to have dedicated staff and pupils who contribute to many different projects. We would like to promote interests that cannot be integrated in ordinary lessons.

The outcomes are diverse: youths climbing in caves instead of having PE lessons in the gym, pupils being opposed to cyber-bullying or the creation of an online school magazine.

Although there are many more projects we could talk about, three were picked out which we would like to point out.

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Lernen mit Herz und Hand auf Helgoland

Der Schlüssel zum Lernerfolg liegt nicht im bloßen Auswendiglernen – sondern im selbsttätigen Aneignen von Wissen, durch das gleichzeitig auch die emotionale Komponente zum Sachwissen gestärkt wird. Gerade in den Fächern Biologie und Chemie hat das Lernen mit Herz und Hand eine hohe Priorität, was der Anstoß dazu war, das Biologie-/Chemie Seminar 2014/15 mit einer Studienfahrt nach Helgoland zu beginnen.

Die Überfahrt mit der Fähre von Cuxhaven nach Helgoland brachte einige Schülermägen ins Ungleichgewicht. Nach dem Ausbooten auf Helgoland angekommen, begrüßte uns ganz herzlich Margret Krüß, die Laborleiterin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) der Biologischen Anstalt Helgoland. Im Gastlabor hatten die Seminaristen die Möglichkeit selbstständig Forschung zu betreiben. Von den Lehrkräften StRin Belinda Flemming, OStRin Susanne Schuster und Dr. Renate Eisenhut wurden dazu an alle Seminaristen Arbeitsaufträge erteilt, mit Hilfe derer sie individuelle Seminararbeitsthemen (z.B. Robben, Seesterne, Fische, Fossilien, Seepocken, Helgoländer Hummer, Seevögel, Algen) finden konnten. Unterstützt wurden sie durch StR Gerhard Zuckschwert, der den Schülern die hervorragende technische Ausrüstung des AWI zugänglich machte.

Das hierfür notwendige Material - Algen und Meerestiere - wurde zunächst während einer Wanderung durch das einzigartige Felswatt von Helgoland gesammelt, sowie durch das Umgraben von sandigem Sediment am Meeresboden. Weiterhin konnten die Seminaristen täglich Planktonproben untersuchen und sich so einen Überblick über die Vielfalt von Kleinstlebewesen im Meer verschaffen. Für den Kurs der Maximilian-Kolbe-Schule ermöglichte das AWI eine Ausfahrt mit dem Schiff Uthörn, wo die Schüler weitere Materialgewinnungsmethoden wie Dredge- und Netzfang beobachten konnten. Hier war nun auch die Beobachtung und Inspektion größer Tiergruppen möglich, wodurch das Interesse der Seminaristen weiter angestachelt wurde. Helgoland ist nicht nur für seine besonders spezifische lebende Flora und Fauna an Land und im Wasser bekannt, sondern auch für nur hier vorkommende Fossilien. Dazu zählt vor allem das Helgoländer Katzenpfötchen und diverse Belemniten- und Seeigelarten, welche die Seminaristen auf der der Hauptinsel anliegenden Sanddüne bei Ebbe finden konnten. Hier wurde auch die Robben- und Seehundkolonie aus nächster Entfernung beobachtet, was zu breitem Erstaunen führte. Weiterhin wurden Wanderungen zur Vogelwarte und zum weit bekannten Helgoländer Vogelfelsen mit der „Langen Anna“ durchgeführt, wo es den Schülern möglich war, neben verschiedenen Möwenarten, nur hier spezifisch ansässige Trottellummen und Basstölpel bei der Brut zu beobachten.

Bei all ihren Arbeiten und durch die individuellen Erfahrungen auf der Insel und mit ihren Lebewesen, konnten sich die Seminaristen überlegen auf welches Thema sie sich spezialisieren wollen und am eigens gewählten Sachgebiet weitere Forschung betreiben. Natürlich durfte Entspannung auch nicht fehlen. So trafen sich die Schüler an vielen Abenden an der Mole neben dem Gästehaus des AWI, wo sie auch zur Übernachtung untergebracht waren, und beobachteten gemeinsam mit den Seehunden und Seerobben den Sonnenuntergang. Die Schüler bereiteten in Gruppen auch das Frühstück und das Abendessen vor, wodurch der Tag  gemeinsam begonnen und beendet werden konnte.

Unterstützt wurde die Studienfahrt nach Helgoland vom Förderverein, dessen Schirmherr StD Norbert Hofbauer mit den Worten „Dieses Jahr haben wir etwas ganz besonderes im Seminarbetrieb – eine Exkursion nach Helgoland.“ seine Begeisterung für diese Studienfahrt zeigte. Schulleiter OStD Reinhard Hornauer begrüßte ebenfalls sehr diese Exkursion, welche maßgeblich zur Wertebildung der Schüler beiträgt.

 

 

Tankwart an der Solartankstelle

Unter der kundigen Anleitung unseres Werkstattmeisters Elektro, Herrn Albert Schlupf, nahmen sich Andreas Nutz (11 FT 1), Tamara Tucmandel (11 FT 4), Tina Zeißler (11 FT 2), und Katharina Kopp (11 FT 1) der Aufgabe an. Innerhalb zweier Praktikumswochen planten, konstuierten und bauten sie eine Stromtankstelle zum Aufladen von Elektrofahrzeugen, bei der die elektrische Energie mittels Photovoltaik aus Sonnenenergie gewonnen wird. Dieses Projekt wurde ausgewählt, um zu demonstrieren, dass mit einfachen Mitteln ein Elektroroller oder ein Elektrorad ohne öffentliches Stromnetz geladen werden kann.

Eine Solartankstelle ist eine Stromtankstelle zum Aufladen von Elektrofahrzeugen, bei welcher die elektrische Energie mittels Sonnenenergie gewonnen wird. Dies geschieht zumeist durch Solarzellen. Solartankstellen werden zum Teil von Eigentümern von Elektrofahrzeugen errichtet. Der Strom, der nicht direkt zum Laden des Fahrzeugs dient, wird üblicherweise in das Stromnetz eingespeist. Elektroautos benötigen zwischen etwa 8 und 25 kWh für eine Strecke von 100 km. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km sind das zwischen 1200 und 3750 kWh/a. Diese Energiemengen lassen sich mit Solaranlagen erzeugen, die auf einem Einfamilienhaus Platz finden.

Um Solaranlagen effektiver zu betreiben, werden diese mit Sonnennachführungen ausgestattet. Eine Nachführung kann den jährlichen Ertrag einer Anlage mindestens um 30% steigern.

Folgende technische Komponenten wurden verbaut: 

  • Ein Solarpanel mit einer Spitzenleistung von 245 Wp und einer Nennspannung von 24 Volt Gleichstrom.
  • Ein Solarregler, der benötigt wird, um die Batterie mit dem vom Solarpanel erzeugten Strom richtig zu laden.
  • Der Wechselrichter nimmt die Energie, die in der Batterie gespeichert ist, und macht daraus die übliche Netzspannung von 230 Volt Wechselstrom. Damit können dann Verbraucher versorgt und alle haushaltsüblichen Elektrogeräte geladen werden. 
  • Die oben besprochene Solarnachführung, die als Bausatz zugekauft und von uns gelötet wurde.
  • Und schließlich eine Solarladebatterie zur Speicherung der Sonnenenergie.

Die Arbeitsgruppe hat ein Video gedreht, in dem sie ihr Prokjekt vorstellt. 

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Special event: Celebrating the 40th anniversary of the FOS

“Made by and for pupils” was the motto for the successful celebrations of the 40th anniversary of the FOS at the Maximilian-Kolbe-School. The last 40 years were revived within three hours: Music, fashion shows, dance, ballet, interviews with contemporary witnesses, the premiere of our promotion video and many more performances made time fly. Mr Friedrich Heyder, representative of the ministry of education even started his speech with a compliment: He said he had never seen anything like this before – even though he had already been to numerous festivities.

Although the power supply broke down during the final rehearsal, on the following day the celebrations took place as they had been planned: The school band could play, the stage was illuminated and the models could show the clothes of the last four decades – teachers and parents had rummaged through their wardrobes for old fashion.

Pupils hosted the event and even interviewed an illustrious group of people: the first headmaster of our school Mr Hans Braun, his deputy Mr Christian Seidel and two former pupils of the first school year in 1970/71, Mr Helmut Himmler and Mr Johannes Berschneider who now works as an architect and designed today’s school building.

After all speeches, shows and performances were over, the audience were impressed by the pure zest for life the pupils had conveyed successfully.

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Donations for Mexico

2,100 € were donated to South Mexican orphans and farmers from Oaxaca. This sum was earned by our pupils at the annual bazaar at school on the last school day before Christmas.

Mr Stephan Madre, teacher at the Maximilian-Kolbe-School, made contact with Mexican establishments (via a former pupil of our school) that urgently need help for projects like equipping a nursery school with a water supply line, providing free school meals or supporting peasants in developing ecological farming.

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Reappraising our country’s past

Mr Hans Rosenfeld is 85 years old. Yet the short and slim man undertakes a journey from New York to Germany every year. He drives to local schools to tell pupils about his life when Hitler ruled our country. One could really feel his energy while he was talking to the audience at the Maximilian-Kolbe-School, warning the young generation of the National Socialists’ mind set. Doing so is his mission and this is what keeps him young.

As a Jewish boy from Neumarkt, Mr Rosenfeld experienced himself what it means to be excluded, beaten up and humiliated.

With a powerful and vivid voice, he tells the students about "Storm Troopers" standing in front of Jewish shops, displaying signs marked ‘Don’t shop at a Jews’ store’. “If people did not obey, they were photographed”, Rosenfeld remembered.

In 1937, when his family realised that the situation worsened, they migrated to Argentina – just before the Holocaust started, that some of his relatives fell victims to.

It took several decades for Mr Rosenfeld to cope with returning to his native country.

Nowadays he admires the German youth for being so interested and he requests them not to fall for the hatemongers’ tricks.

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Kontakt

Kerschensteinerstr. 7
92318 Neumarkt

Fon: (09181) 406 179 - 0 

Weitere Durchwahlen:

Beratungslehrer - 207
Beauftr. Fachpraxis - 206
Hausmeister - 204

Fax: (09181) 406 179 222
eMail: info|at|fosbos|dot|net
oder per Kontaktformular


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