Aktuelles

  • Regionaler Schulentwicklungstag 2017 Oberpfalz
  • Regionaler Schulentwicklungstag 2017 Oberpfalz
  • Regionaler Schulentwicklungstag 2017 Oberpfalz

Regionaler Schulentwicklungstag 2017 Oberpfalz

Fortbildung ist uns Lehrern an der Maximilian-Kolbe-Schule nicht etwa lästige Pflicht, sondern gerne wahrgenommene Chance zur Weiterentwicklung der eigenen Professionalität als Pädagoge. Die nutzen fünf Lehrkräfte durch die Teilnahme am Regionalen Schulentwicklungstag 2017 in Regensburg.

Bereits seit dem Jahr 2000 sind Schulentwicklungstage fester Bestandteil der regionalen Lehrerfortbildung. Der diesjährige fand am Samstag, 25. Nov. in Regensburg statt. Gastgeber waren die Kolleginnen und Kollegen von der Beruflichen Oberschule Regensburg, unterstützt vom Team der Schulentwicklungskoordinatoren Oberpfalz unter der Leitung von Frau Dr. Sabine Kellner-Mayrhofer.

Geboten wurden Fachvorträge, Workshops, Anregungen und Ideen für Unterricht und Schule. Bei 350 teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern kamen die „Pausengespräche", der informelle Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, ebenfalls nicht zu kurz.

Digitale Bildung – Herausforderung für Unterricht und Schule lautete das diesjährige Motto. Den Eröffnungsvortrag dazu bestritt Privatdozent Dipl.-Ing. Dr. techn. Martin Ebner in seiner Funktion als Bildungsinformatiker und Leiter des Instituts für Lehr- und Lerntechnologien an der TU Graz. Er stand unter dem Titel Digitale Bildungstechnologie an Schulen ist keine Turnübung, sondern …

Als Ziel gab der Hochschuldozent den digital mündigen Bürger aus, der einschätzen können soll, was Computeralgorithmen tun. Man kann von digitaler Beurteilungskompetenz sprechen. 

Der Vortrag folgte fünf Leitfragen:

(1) Warum? Für "die bestausgerüstete Generation, die wir je hatten" sind digitale Medien schlicht ubiquitär und deren Nutzung so selbstverständlich wie das Atmen. E-Mail wurde letztes Jahr in seiner Nutzungsfrequenz abgelöst durch WhatsApp, über 60 Prozent der Studierenden an der TU Graz nutzen inzwischen Youtube-Videos zum Lernen.  

(2) Wie bringt man digitale Bildung zu den Schülern? Dazu bedarf es eines Dreiklangs aus den Faktoren Ausbau der technischen Infrastruktur, organisatorischer Verankerung sowie Medienpädagogik und -didaktik. "Einfach loslegen", lautet der Ratschlag des Referenten. Erfahrungen lassen sich nur in der Praxis gewinnen. 

(3) Wie kommt man zu Lerninhalten? In einer Welt, in der viele Inhalte (aus wirtschaftlichen Gründen) nach wie vor proprietär sind, ist das eine entscheidende Hürde. Open Educational Resouces, also von Bildungsanbietern (Lehrkräften u.a.) zur freien Verwendung erstellte Materialien, können hier helfen. MOOCs (Massive Open Online Courses) sind aus dem Hochschulbereich bekannte Beispiele. "Die eingeschränkte Zugänglichkeit muss weg", so der Referent. 

(4) Wie einsetzen? Dr. Ebner brachte es auf die Formel "Immer als Chance, nie als Belastung!" Es geht darum, den Strauß didaktischer Möglichkeiten zu erweitern, nicht darum, einer didaktischen Monokultur das Wort zu reden. So können Apps beispielsweise während des Lernens im Hintergrund Daten sammeln, um den Schüler dann gezielt auf seine Schwachstellen hinzuweisen.  

(5) Wo wird der Einzelne künftig lernen? Lernen wird zeitlich und räumlich entgrenzt, mobiles Lernen kann häufig auch implizites Lernen sein. Dazu hat die TU Graz bereits eine ganze Reihe von Apps entwickelt, mit denen Schüler spielerisch Wissen und Fähigkeiten erwerben können.   

Eine Version des Vortrags von Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Martin Ebner finden Sie im Netz zum Nachlesen. 

Die über 30 Workshops boten ein buntes Potpourri zur Vertiefung des Themas. Da gab es Theorie, wie z.B. „Cybermobbing, Recht am eigenen Bild & Co. - rechtliche Aspekte bei Nutzung der digitalen Medien“, „Digitalen Bildung eine Aufgabe für die Schulentwicklung - Entwicklungslinien, Schritte und Grenzen“, oder „Cloud Computing im Lehrerzimmer - das vernetzte Kollegium.“ Aber auch ganz handfest praktische Sachen wie z.B. „Android-Apps selbst entwickeln - Einstieg in App Inventor“, „QR-Code und Shortlink“, „Erzähl- und Erklärvideos gestalten - Individuelle Lernprozesse von Kindern digital ermöglichen und begleiten.“ 

Schulleiter OStD Markus Domeier, OStRin Ilse Höß, LAssin Katharina Kinseher, StRin Katinka Nettesheim sowie OStR Roman Schieder brachten an diesem gewinnbringenden Samstag viele interessante und nutzbringende Einsichten und Erkenntnisse mit nach Hause.

Text und Foto: Roman Schieder, OStR / Foto Dr. Ebner: privat / Logo "Schulentwicklung" © KM Bayern 

« alle News anzeigen

Nach oben

Kontakt

Kerschensteinerstr. 7
92318 Neumarkt

Fon: (09181) 406 179 - 0 

Weitere Durchwahlen:

Beratungslehrer - 207
Beauftr. Fachpraxis - 206
Hausmeister - 204

Fax: (09181) 406 179 222
eMail: info|at|fosbos|dot|net
oder per Kontaktformular


Impressum der Homepage

Promotion - Video

Tauchen Sie ein in die Atmosphäre an unserer Schule.

Links
IP