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  • Ausstellung: Fach- und Berufsoberschüler arbeiteten zusammen mit Flüchtlingen aus Berufsintegrationsklassen
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Ausstellung: Fach- und Berufsoberschüler arbeiteten zusammen mit Flüchtlingen aus Berufsintegrationsklassen

Über viele Wochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler aus insgesamt fünf Klassen an ihren selbst gewählten Aufgaben, entwickelten originelle Einfälle und zeigten ihre Kreativität beim Umgang mit verschiedenen Materialien. An die 30 Objekte, kleine Installationen, wurden nun in der Aula der Schule ausgestellt.

„Schönheit wird von Land und von Kontinent zu Kontinent anders definiert“, erläuterten die Projektbeteiligten. In Indien ist zum Beispiel die blasse Haut ein Schönheitsideal, in Mitteleuropa dagegen die gebräunte Haut. „Außen hui, und innen pfui“ - das Sprichwort setzten  die  Schülerinnen Luisa Hofmann und Buse Ergüno (beide 12FS1) mit zwei Äpfeln um, die sie aus Ton formten. Sie verglichen die Äpfel mit Menschen, die äußerlich Idealbildern entsprechen, aber innen wurmig sind. „Bei der Schönheit wird nämlich zu sehr auf Äußerlichkeiten Wert gelegt“, verdeutlichte Kai Weidinger. Auf der Fingerabdruckwand durften die Jugendlichen erfahren, dass jeder Mensch zwar unterschiedlich ist, aber wir doch alle gleich in unserem Menschsein sind. 

Das Thema „Feste“ wählte der syrische Flüchtling Bassam Alhamwi. Der 22-Jährige setzte mit kleinen Figuren und Symbolen um, dass in seiner Heimat Feste immer im großen Kreis gefeiert werden, in Deutschland eher in kleiner Runde. Gegessen wird in Syrien mit der Hand, hier mit dem Besteck. Faisal Husum aus dem Irak bastelte aus Pappmaché einen in Serpentinen begehbaren Turm so wie er ihn in seiner Heimat kennt. Den Unterschied zwischen der Landschaft im Nahen Osten mit viel Wüsten im Gegensatz zum relativ grünen Europa formte ein Asylbewerber aus Karton mit vielen grünen und braunen Farbpigmenten. „Zusammen bastelten wir Brücken aus Papier, um damit unsere Zusammengehörigkeit zu zeigen“, berichtete   die Schülern Vanessa Liebel (12FS1). „Das Projekt diente  auch der Allgemeinbildung. Die Einstellung gegenüber anderen Kulturen hat sich geändert, da wir nun mehr über sie wissen“, lautete das Fazit der Schülerin Irem Döndür (12FS3), die selbst einen Migrationshintergrund hat. Und Zidan Hamsa aus Syrien  war froh darüber, dass er sein Heimatland  und den Islam näher vorstellen konnte. „Die Schüler waren mit Begeisterung dabei“, freute sich Kunsterzieherin Petra Hegelheimer  darüber, dass ihre Idee auf fruchtbaren Boden gefallen ist. 

Text und Fotos: StD i. R. Franz Xaver Meyer

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