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Auszeichnung als "Umweltschule in Europa 2017"

Aus der Hand von Ministerialdirektor Dr. Christian Barth, Amtschef beim Bayerischen Umweltministerium, nahmen die Auszeichnung entgegen unser stellvertretender Schulleiter StD Herbert Müller und StR Maximilian Wolf. Er war als Umweltbeauftragter unserer Schule federführend für dieses Projekt zuständig. 

Die Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels. 

Die Maximilian-Kolbe-Schule trat mit folgenden zwei Projekten an:

  • der probeweisen Umrüstung unserer Klassenzimmer-Beleuchtung auf die energiesparende LED-Technik seit Herbst 2016,
  • sowie einer Aktion "faire Weihnachtsgeschenke" der Seminargruppe Marketing. 

Im Rahmen eines Seminars mit dem Rahmenthema "Marketing" wurde eine Zusammenarbeit der Maximilian-Kolbe-Schule mit dem Eine-Welt-Laden Neumarkt initiiert. Im Verlauf des Seminars in der 13. Klasse sollten die Teilnehmer ein Marketingkonzept für eine Organisation ausarbeiten. Dabei kam ein Schüler (Simon Beck aus der 13FW1 des Schuljahres 2016/17) auf die Idee, eine Weihnachtsaktion an der Schule zu starten mit dem Ziel, den Eine-Welt-Laden Neumarkt bekannter zu machen und gleichzeitig den Schülern eine sinnvolle Geschenkmöglichkeit für Familie und Freunde zu bieten.

Dazu wurde zunächst eine Befragung ausgearbeitet, mit deren Hilfe die Zahlungsbereitschaft der Schülerschaft hinsichtlich der fair gehandelten Waren ermittelt werden sollte. Nach der Befragung mehrerer Klassen stand fest, dass die Schülerinnen und Schüler für ein Geschenkpaket etwa 20 bis 25 Euro auszugeben bereit wären. Gleichzeitig wurden Produkte ermittelt, welche die Schüler gerne verschenken würden. Dies waren insbesondere fair gehandelte Schokolade, Tee oder auch Kaffee. Mit diesem Wissen in der Hinterhand wurden drei Pakete mit  unterschiedlichen Produktgruppen zusammengestellt. Ab Anfang Dezember 2016 konnten Interessenten dann Vorbestellungen für die Geschenkpakete aufgeben. Dazu errichtete das gesamte Seminar einen Informationsstand in der Aula der Schule. Dort wurden Fragen zur Herkunft der Produkte und zum Konzepte des Eine-Welt-Ladens beantwortet. Die einzelnen Pakete wurden ausgestellt und zusätzliches Infomaterial bereitgehalten. Die Verkaufsaktion erwies sich als absoluter Erfolg. Aufgrund der starken Nachfrage beteiligte sich das gesamte Seminar an der Verkaufsaktion, konnte in den zwei Wochen vor Weihnachten 65 Pakete an die Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule verkaufen und einen Umsatz von über 1.200 Euro für den Eine-Welt-Laden erzielen. Aufgrund der guten Erfahrungen im vergangenen Jahr wird die Aktion heuer wiederholt.

Die Bandbreite der an anderen Schulen gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob beim Schutz der Biodiversität, dem Natur erleben im Schulumfeld, bei nachhaltiger Mobilität sowie nachhaltigem Konsum oder beim Generationen verbindenden Lernen – überall waren die Schülerinnen und Schüler in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben auswirkt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über 10 Jahre dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen. 

Text und Fotos: © Presseinformation Landesbund für Vogelschutz Bayern e.V. 

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