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Deutsche Schüler mit Asylbewerbern: Kunstprojekt an FOS/BOS

Eine unendliche Kette von Wasserflaschen aus Kunststoff baumelt in der Aula der Maximilian-Kolbe-Fach-und Berufsoberschule von oben herab. Ganz klein hängt an einem Ende ein Teebeutel. Um ihn herzustellen, benötigt man 97 Liter Wasser. Ein Gorilla aus Pappe blickt unschlüssig ins Leere. Für unsere Smartphones wird Coltan benötigt. Beim Abbau verliert der Gorilla seinen Lebensraum. Dies sind zwei Beispiele aus der Kunstausstellung, die die drei 12. Klassen der Ausbildungsrichtung Sozialwesen und die Berufsintegrationsklasse (BIK) mit Asylbewerbern zusammen anfertigten. 

„Wir wählten das Thema Nachhaltigkeit für unsere Kunstausstellung“, sagten Kunsterzieherin Petra Hegelheimer und Lehramtsassesorin Katharina Kinseher, die die Idee dazu hatten. In einem Dreierschritt  werden anhand eines Kunstobjektes Fakten und Wissen vermittelt, danach erfolgt die Bewusstmachung der Problematik und schließlich sollen die Besucher Handlungsansätze erhalten, wie sie mit Ressourcen schonender umgehen oder Rohstoffverbrauch gleich ganz vermeiden können. Im Fokus standen dabei vor allem Kunststoffe. In der Schule können am Kaffeeautomaten Plastikbecher vermieden werden, wenn jeder seine eigene Tasse mitbringt. Das Kunstobjekt „Fische im Meer“ zeigt, wie Mikroplastikteilchen und Müll im Meerwasser und schließlich in unserer Nahrungskette landen. Symbolisch wurde dies dargestellt an fünf  bunten Fischen. Diese wurden  aus einer Plastikflasche gemacht, in deren Innern sich viele Schnipsel mit Logos aus unserer Konsumwelt befinden. Die Asylbewerber aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, Äthiopien  und der Türkei  brachten ihre Ideen mit ein und konnten beim Thema „Müll“ aufzeigen, inwieweit es in ihren Herkunftsländern Mülltrennung gibt. Beim ökologischen Fußabdruck konnten die einheimischen Schüler und die Zugewanderten vergleichen, was sie verbrauchen. Der deutsche Fußabdruck beträgt 4,6 globale Hektar pro Person und Jahr, der in Syrien dagegen 1,8 Hektar, in Äthiopien gar nur 1,3 Hektar. Fairerweise muss man allerdings ergänzen, dass die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik pro Kopf ca. 50 Mal (!) so groß ist wie die äthiopische. Wie Abfallprodukte weiter verwendet werden können, zeigte eine andere Gruppe am Beispiel von Handtaschen aus ausgemusterten Jeans, Barbie-Puppen aus Kartonagen oder einer Sammelstation für ausgediente Smartphones.

Attila Suyulu (12FS3), Samuel Straubmeier (12FS2), Monika Schötz (12FS1) und Lokman Yanalak (10BIK1) stellten die Kunstprojekte bei der allgemeinen Präsentation vor. Oberstudiendirektor Markus Domeier sagte, dass Kunst Sprachgrenzen überwinden könne und diese Aktion dazu einen Beitrag leisten konnte. „Jeder kann etwas dazu tun, damit die Erde nicht weiter verbrannt wird“, legte der Schulleiter den Schülern ans Herz. Möglichkeiten dazu zeigte die Ausstellung. 

Text und Fotos: Franz Xaver Meyer, StD i.R.

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