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  • Fahrt in die Hauptstadt Februar 2018: „Ik bin een Berliner“
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Fahrt in die Hauptstadt Februar 2018: „Ik bin een Berliner“

Vom 31. Januar bis zum 02. Februar fuhren wir, die Klassen 12FS2, 12FS3 und 13FS2 nach Berlin. Jedoch nicht zum Feiern, sondern um Berlin oder besser gesagt die Geschichte von Berlin kennenzulernen. Das Abenteuer begann mit der 7-stündigen Busfahrt in die Hauptstadt.

Angekommen im Stadtzentrum von Berlin wurde von 50 Schülern, begleitet von Frau Ghiroga, Frau Keim, Herrn Ruf und Herrn Fischer, erstmal das Brandenburger Tor besichtigt. Nach einem kurzen Fotoshooting ging es weiter in Richtung Bundestag, wo die Gruppe die Möglichkeit hatte eine Bundestagsdebatte live mitzuverfolgen. Abschließend ging es ab auf die Kuppel um das Lichtermeer Berlins zu bestaunen.

Der erste Programmpunkt des nächsten Tages beim Bundesnachrichtendienst widmete sich den Aufgaben und die Tätigkeiten dieser Institution. Der Sprecher des BNDs hielt keinen herkömmlichen Vortrag, sondern meistens wurden die Fragen der Schüler beantwortet wie z.B. über die Rechte der BND im Inland und im Ausland und persönliche Fragen an den Referenten da dieser selbst im Auslandsdienst tätig war.

Nach einer Pause ging es weiter zum Spionagemuseum. Wir erfuhren viel Interessantes über die Anfänge der Spionage in der Antike, wie sich Geheimdienste entwickelt haben, wie die Geheimdienste in Ost- und Westdeutschland gearbeitet haben, über Codierung und das Dechiffrieren von Codes. Zudem konnten wir die Sicherheit unserer Passwörter an einem Hackercomputer überprüfen. Die Dauer bis dieser die Passwörter geknackt hat bzw. hätte, reicht von wenigen Sekunden über mehrere Wochen zu Billionen von Jahren. Aber das wohl für die meisten Interessanteste war ein Laserparcours wie man ihn aus verschiedenen Filmen kennt. In diesem konnte man sein Geschick in drei verschiedeneren Schwierigkeitsgraden auf die Probe stellen. Nur wenige schafften mehr als den ersten Grad, denn was in Filmen so leicht aussieht ist in der Realität echt schwer. Wer wollte konnte aber sich aber auch weiter im Museum umsehen und zum Beispiel etwas über James Bond und dessen Schöpfer Ian Fleming erfahren. Alles in allem war das Spionagemuseum höchst interessant und informativ für uns Schüler.

Nachdem wir bis zur Abfahrt des Buses unsere Freizeit am Leipziger Platz verbracht hatten, ging es los zu den Berliner Unterwelten. Zuerst teilten wir uns in 2 große Gruppen auf und gingen dann getrennt in die Bunker. Startpunkt war ein unscheinbares, kleines Häuschen am Straßenrand der Badstraße. Von dort aus ging es zuerst etliche Stufen in den Untergrund und dann weiter in ein etwas größeren unterirdischen Raum, worin wir unsere Einweisung erhielten. Von dort aus liefen wir durch verwinkelte Gänge hin zu einem etwas kleineren Raum, worin ein Generator stand. Der Guide demonstrierte uns nun was getan werden muss, wenn der Strom ausfällt. Er bat zwei Freiwillige nach vorne und ließ diese dann solange kurbeln, bis die Stromversorgung wiederhergestellt war. In dieser Anlage gab es des Weiteren einen Raum, in dem eine detailgetreue Nachbildung der Hiroschima Bombe hing. Hier wurde uns außerdem erklärt, wie die Regierungen damals die Bevölkerung über das richtige Verhalten im Falle einer Atomexplosion aufklären, wodurch uns klar wurde, dass die Menschen an der Nase herumgeführt wurden, da es nicht genügend Unterkunftsplätze gab. Anschließend ging es mit der U-Bahn in einen Bahnhof, welcher ebenfalls als Bunker hätte dienen sollen. Hier wurden uns die hydraulischen Tore, eine Küche, das Krankenzimmer, der allgemeine Lageplan und wie die ganzen Räume und Schotten funktionieren sollten, gezeigt. Abschließend saßen wir in einem Raum, voll mit Hochbetten, auf welche wir uns auch probeweise setzten durften um zu erkennen wie „bequem“ es damals war. Der Guide erklärte uns letztendlich noch wie viele solcher Bunker es gibt und dass dieser unter Denkmalschutz steht. Nach dem Ende der Führung fuhren wir mit der U-Bahn zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo auch unser Bus parkte. Von dort aus ging es dann wieder zurück zu unserem Hostel.

Am letzten Tag der Berlinfahrt sind wir in das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen gefahren. Wir bekamen dort eine ca. eineinhalbstündige Führung von einem ehemaligen Gefängnis-Insassen, der uns die seinerzeitigen Zustände in dem Gefängnis beschrieb und uns über die gängigen Praktiken der Informationsbeschaffung berichtete. Er zeigte uns die Zellen und damit die unwürdigen Bedingungen, unter denen die Menschen damals hier eingesperrt waren.

Er erzählte uns ausführlich etwas über die Desorientierungsstrategie der Gefangenen. Die meisten Menschen wurden, bevor sie in dieses Gefängnis gebracht wurden, ca. 2 Stunden in der Gegend herumgefahren, um die Orientierung zu verlieren. Dies geschah mit einem umgebauten Transporter, der nach innen komplett abgedunkelt war, sodass der Gefangene die komplette Fahrt im Dunkeln verbrachte. Die Chance, seine Orientierung wiederzuerlangen wurde auch nach einer solchen Fahrt aktiv dadurch unterbunden, dass sich der Gefangene direkt im Anschluss in einem hell erleuchteten Raum wiederfand. Durch das helle Licht wurde er geblendet und konnte somit nicht erneut sehen, wohin er gebracht wurde. Normalerweise erlangte er eine begrenzte Orientierung erst wieder, wenn er in der Zelle saß.

Es war sehr interessant aber auch erschreckend zugleich zu sehen, was ein Aufenthalt unter derartigen Bedingungen mit dem Menschen gemacht hat. Unser Guide berichtete, dass er aufgrund der Behandlung und den menschenverachtenden Bedingungen psychische Schäden mit sich getragen habe, die es ihm nicht ermöglichen zu arbeiten und er somit frühberentet ist. Er konnte sich nur durch psychiatrische Hilfe aus seiner Situation befreien.

Schlussendlich sollten wir alle froh sein, dass wir nicht in den damaligen Zuständen leben und auch hoffen und dafür arbeiten, dass diese nie wieder entstehen.

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