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Abschlussfeier an der Neumarkter FOS/BOS

Das war eine gelungene Action der Absolventinnen und Absolventen der Maximilian-Kolbe-Fach-und Berufsoberschule (Berufliche Oberschule): Alle 430 (Fach-)abiturienten setzten auf Kommando nach der Zeugnisverleihung durch Oberstudiendirektor Markus Domeier die schwarzen Doktorhüte auf, die zuvor unter den Stühlen in der großen Jurahalle versteckt gewesen waren, und warfen sie zur Feier des Tages lachend in die Luft. Den Schulleiter freute es besonders, dass 95 Prozent bestanden hatten. „So viele waren es noch nie“.

Über einen glänzenden Notenschnitt von 1,27 durfte sich Julia Distler (12FW2) aus Postbauer-Heng freuen, knapp gefolgt von Sarah Neumann (12FT3) aus Burgthann. Studiendirektor i.R. Norbert Hofbauer überreichte ihnen als Vorsitzender des Fördervereins der Schule Geldpreise

Vor der Abschlussfeier versammelten sich viele Schüler mit ihren Eltern und Freunden im Münster St. Johannes zu einem ökumenischen Gottesdienst, den Diakon Peter Heyd für die katholische und Pfarrer Armin Ehresmann für die evangelische Kirche hielten. 

Die Moderation der Abschlussfeier übernahmen auf charmante Weise Cornelia Karl und Lilli Suttner von der SMV. Schulleiter Markus Domeier verzichtete auf eine Rede, statt dessen gab es eine lockere Frage- und Antwortrunde mit Landrat Willibald Gailler, Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger, Prof. Frank Späte von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg, der Schülerin Lilli Suttner und Markus Domeier. Die Studienräte Katinka Nettesheim und Johannes Fischer nahmen Bezug zur Fußballweltmeisterschaft, verglichen Fußball mit Schule und entwickelten daraus ihre Fragen. Auf den jeweiligen Stil bezogen antwortete Gailler, dass die Abiturienten auf dem Sprung in die Champions League seien. Der Schulleiter gab zu, dass es in seiner Schulzeit auch motivationsschwache Phasen gegeben habe. „Ein gutes Team ist sowohl beim Fußball als auch in der Schule für den Erfolg nötig“, unterstrich Domeier. Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger schoss ihr Traumtor, als sie im Jahr 1983 ihren Schulabschluss an der Fachoberschule machte. Prof. Frank Späte gestand, dass er ähnlich wie Schüler in den Unterricht auch hin und wieder unvorbereitet in die Vorlesung gehe. „Mit anderen Professoren gibt es dann ein Kurzpassspiel“, witzelte er. Für Schülersprecherin Lilli Suttner gab es viele kleine Traumtore auf dem Weg zum Abi.  Landrat Willibald Gaillers Traumtor fiel, als er zum Landkreischef gewählt wurde. Schulleiter Markus Domeier erinnerte sich noch genau an sein „Eigentor“. „Zweimal hintereinander habe ich beim Ausfragen in Englisch eine 6 kassiert.“ Prof. Frank Späte wusste noch, wie er sich mit Kommilitonen einmal bei einem Professor rächte. „Wir entführten einen Esel aus einem kleinen Zoo und banden ihn im Garten des Professors an einen Baum.“ Gibt es einen Tipp sozusagen nach der Vorrunde „Abitur“? Alle ermunterten die Absolventen, das Beste zu geben, den Mut zu haben, auch eingeschlagene Wege zu ändern und optimistisch zu bleiben.

Schülersprecher Florian Geitner (12FT2) aus Lauterhofen interpretierte in seiner Abschlussrede ein Zitat der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, das lautet: „Wie die Welt von morgen aussieht, hängt von der Einbildungskraft derjenigen ab, die gerade jetzt lesen lernen.“ Geitner glaubt an eine positive Welt durch Gemeinsamkeit, bunt durch Toleranz und Menschlichkeit. „Wir sind die Kinder von gestern, die jungen, ambitionierten Menschen von heute und die Visionäre von morgen“, lautete Geitners Ausblick.

Der musikalische Part der Abschlussfeier lag in den Händen der Schulband unter der Leitung von Studiendirektor Andreas Günter. Der Absolvent Raul Reinhardt (12BW1, Neumarkt) glänzte am Schluss mit dem passenden Song „Time to say goodbye“.  

Als erfolgreichste Schüler erhielten neben den bereits Genannten Geld- und Sachpreise, die vom Förderverein, der Sparkasse, der Raiffeisenbank und der Stadt Neumarkt gestiftet wurden:  

  • Niklas Eibner (12FW6) aus Freystadt mit einem Schnitt von 1,39.
  • Felix Lochner (13BW1) aus Burgthann erzielte 1,40; Anna Maier (12FW5) aus Breitenbrunn 1,42.
  • Linus Krümpel (12FW4) aus Neumarkt brachte es auf 1,51; Josef Neger (12FS3) aus Beilngries erreichte 1,57;
  • Lisa Mederer (12BW1) aus Deining kam auf 1,60; Lukas Aurbach (12BT1) aus Batzhausen 1,63; Stefan Gehr (13BT1) aus Parsberg und Samuel Straubmeier (12FS2) aus Berg erreichten je 1,66.
  • Philipp Guttenberger (13BW1) aus Velburg erzielte 1,72; Anna Brandl (12FS1) und Anna Weese (12FS3), beide aus Berching, sowie Andrea Heiger (12FW2, aus Burgthann) kamen je auf 1,72; Alina Polster (12FW5) aus Freystadt 1,75; der Neumarkter Thomas Schmitz (12FW4) erzielte 1,78; 
  • Sebastian Beck (12BW1) aus Neumarkt schloss mit 1,80 ab.

Auch die besten Schüler der fachpraktischen Ausbildung erhielten Geldpreise: Philip Härlein (12FW2 aus Postbauer-Heng), Dominic Prax (12FT2 aus Neumarkt), Samira Viden (12FS2 aus Berching). Studiendirektor i.R. Norbert Hofbauer, der Vorsitzende des Fördervereins, betonte, dass der Förderverein in den letzten drei Jahren mit fast 60.000 € die Schule unterstützen konnte. Prof. Frank Späte überreichte Stefan Gehr eine Urkunde der OTH Amberg für die beste Seminararbeit. Mit einem Stehempfang klang die Feier aus. Wer wollte, konnte noch gute Wünsche für seine Mitschüler in die Doktorhüte schreiben. 

Text: Franz Xaver Meyer, StD. i.R. / Fotos: Thomas Heinrich, OStR; Franz Xaver Meyer, StD. i.R. 

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