Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ...

... ein gesunder Geist! Weil wir an der Maximilian-Kolbe-Schule das verstehen, spielt vielfältige sportliche Betätigung bei uns eine große Rolle. Manchmal gehen wir dafür sogar in den Untergrund. Doch der Reihe nach:

Das Sportangebot für die 12. Jahrgangsstufe der FOS wechselt halbjährlich. Offeriert werden alle Ball- / Mannschaftssportarten, Laufen, Schwimmen, Tanzen u.a.m. 

Die Ziele und Inhalte des Sportunterrichts werden in den vier Lernbereichen

  1. Gesundheit
  2. Fairness, Kooperation
  3. Umwelt
  4. Leisten, Gestalten, Spielen

angestrebt.

Soviel zu Pflicht. Nun gibt es aber auch die Kür - die läuft unter dem Stichwort

"Abenteuer Sport"

Dahinter kann sich zum Beispiel folgendes verbergen:

„Achtung ! Nicht ausrutschen!“ Denn jeder falsche Schritt würde kein schönes Ende nehmen, warnte uns unser Sportlehrer Stephan Madre. So klingt Sportunterricht der „neuen Art“. Die Gruppe „Abenteuersport“ der Maximilian-Kolbe Schule Neumarkt, insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler, unternahm mit unserem Lehrer einen Ausflug in das „Alfelder Windloch“, eine der größten Höhlen, welche der Fränkische Jura zu bieten hat. Die Höhle ist allerdings nicht erschlossen.

Gut ausgestattet mit strapazierfähiger Kleidung und zahlreichen Taschenlampen, mussten wir uns durch den „Eingang“, ein backofengroßes Loch, zwängen. Es kostete für einige aus unserer Gruppe schon die erste große Überwindung, hier rein zu schlupfen, doch es machten letztlich alle mit.

In der Höhle angekommen, befand man sich in der ersten „Halle“, von dort aus tappten wir vorwärts. Unser Lehrer hat uns zuvor noch geraten, niemals alleine in eine Höhle zu gehen und erst recht nicht, ohne jemandem Bescheid zu geben, denn in den labyrinthartigen Gängen mit einer Gesamtlänge von ca. 2200 Metern kann man sehr leicht die Orientierung verlieren. Nachdem wir die Höhle kurz begutachten konnten, ging es schon zum ersten Test, denn nicht jeder der Schüler war sich von vornherein im Klaren, ob er sich das Ganze auch wirklich zumuten möchte. Wir robbten mit dem Kopf voran durch eine Art Minitunnel mit einer Länge von ca. 10 Metern. Dieser Tunnel hatte es in sich, denn wir mussten uns regelrecht hindurchquetschen. Die ersten beiden Schüler beschlossen, hier die Höhlen-wanderung vorerst abzubrechen.

Danach ging es dann weiter mit Hochklettern, Durchzwängen, Runterrutschen und dem Überqueren von bis zu fünf Meter tiefen Spalten, bis wir die zweite Halle erreichten. Die sogenannte Elefantenhalle trägt ihren Namen aufgrund der vielen Elefantenstapfen an der Decke. Man darf sich die „Halle“ aber nicht eben und von großer Höhe vorstellen. Mal ist sie nur wenige Zentimeter hoch, mal eineinhalb Meter. Wir nutzten die Gelegenheit, mit der einen oder anderen Fledermaus, die dort kopfüber an der Decke hing, Bekanntschaft zu schließen. Zum Schutze dieser kleinen Tierchen ist die Höhle im Übrigen nur vom 1. Mai bis zum 30. September begehbar, danach werden die Eingänge verriegelt, damit die Fledermäuse ungestört überwintern können. Nachdem wir kurz pausiert hatten, robbten wir weiter durch einen Minitunnel in die nächste Halle. Dort schalteten wir alle unsere Taschenlampen aus und stellten mit großer Bewunderung fest, dass kaum einer von uns je so einen stockdunklen Raum "gesehen" hatte.

Nun begaben wir uns auf den nicht ganz einfachen Rückweg, denn den weiteren Gangverlauf zu finden kostet Zeit oder freundliche Zeitgenossen, die einem weiterhelfen. Am unteren Ende der Halle befindet sich ein Labyrinth, in dem schon mancher Höhlenfreund kräftig geflucht hat, um wieder rauszukommen. Um den Rückweg überhaupt wieder zu finden, zündete unserer Lehrer beim Hinweg an jedem Gang ein Teelicht an. So konnte man sich, sofern die Kerze nicht ausging, ganz gut orientieren. Während der gesamten Wanderung musste man sehr auf seinen Kopf aufpassen, denn jeder Zusammenstoß mit der Decke bedeutet sofort eine schmerzhafte Beule. Nach circa dreieinhalb Stunden Wanderung kamen wir nun wieder vollzählig und komplett verdreckt am Höhleneingang an.

Letztendlich ist zu sagen, dass es keinen Schüler gab, welchem die Höhlenwanderung nicht gefallen hat, was auch an der kundigen Führung lag, die wir unserem Lehrer Herrn Madre zu verdanken haben.

(Martina Kratzer, Sonja Galneder, Patrick Eglmaier aus der Klasse 12 FW 5, Schuljahr 2009/2010.)

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